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Neuigkeiten

19.05.2016 - 12:17

Minitrainer-Ausbildung mit sechs Brühler Mädels                                                                                                           

Wie sehr dem TV Brühl schon die Ausbildung und die Resonanz beim notwendigen Fachpersonal für seine Minis am Herzen liegt, zeigte sich bei einer Veranstaltung des Handballkreises Mannheim.  Unter Rudolf Ernys Federführung und der Leitung Antonella Minnitis kamen 32 Teilnehmer nach Friedrichsfeld, um die Minitrainer-Ausbildung zu absolvieren. Davon kamen alleine sechs der künftigen Trainerinnen aus Brühl, übrigens in einheitlicher Vereinskleidung.

Die Ausbildung umfaßte vielschichtige Themen. Die Trainerkarriere von A bis Z, Handwerkszeug des Trainers, Teambuilding, richtiges Fangen und Werfen, Schulung mit Kleingeräten , seien hier nur beispielhaft genannt.

Nach einem ereignisreichen Tag gab es nicht nur Lob für die Referentin Antonella, sondern auch für die Brühler Mädels, die sich aktiv in die Veranstaltung eingebracht haben.

Darüber wollen wir natürlich nicht Jule Patzschke und Joceline Tomann vergessen, die erfolgreich an einem Schiedsrichterlehrgang teilgenommen haben.  

ako

                                                                                                            

                           von links: Denise Göbel, Line Patzschke, Paula und Anne Lederer, Maren Röllinghoff und Carolin Müller.

16.05.2016 - 11:06

weibliche B-Jugend, Deutsche Meisterschaft Viertelfinale

Das Heimspielwochenende um die Deutsche Meisterschaft der weiblichen B-Jugend bescherte dem TV Brühl ein wahres Handballfest. Namhafte Gegner, tolle Stimmung vor und in der proppenvollen Halle, sowie hervorragende sportliche Leistungen bei den beiden Spielen. Auch für die außergewöhnliche Rahmenhandlung hatten sich die Gastgeber etwas einfallen lassen. Einen Hallensprecher, der jede Spielerin einzeln vorstellte und jeden Treffer kommentierte.

Am Samstag empfing der TV Brühl zunächst den Berliner TSC. Die Gäste hatten dabei mit Personalproblemen zu kämpfen und reisten nur mit neun Spielerinnen an. Die Brühlerinnen, in Bestbesetzung antretend, wollten dieses Spiel unbedingt gewinnen, um nicht mit gänzlich leeren Händen da zu stehen. Mit dieser Prämisse gingen sie die Begegnung auch an, wobei sie die Rechnung ohne die spielstarken Berlinerinnen gemacht hatten, die nach wenigen Minuten mit 4:1 vorne lagen. Die Gastgeberinnen kamen erst nach einer knappen Viertelstunde richtig ins Rollen (5:8). Bis dahin hatten sie Respekt und Nervosität abgelegt und zogen ihr gewohntes Spiel auf. Während die Gäste auf die Tore ihrer Rückraumschützen Samira Krakert und Milena Gerock bauten, verteilte sich die Verantwortung beim TVB auf viele Schultern. Paula Lederer war aus dem Rückraum und vom Punkt aus erfolgreich, Lea Stoffel und Maren Röllinghoff tankten sich in blitzsauberen Einzelaktionen durch die gegnerische Abwehr durch und auch Laura Friedrich am Kreis war eine Klasse für sich. Das war aber noch nicht alles, denn auch die Außenspielerinnen Joceline Tomann und Julia van de Kamp trafen vermehrt. Dies hatte zur Folge, daß Brühl beim 9:9 erstmals ausgeglichen hatte und zur Pause mit 11:9 vorne lag.

In der zweiten Halbzeit war auch die Brühler Abwehr bestens im Bild. Sie ließen die gefährlichen Angreiferinnen kaum mehr zur Entfaltung kommen und legten den Grundstein zum Erfolg. Nach vier Toren in Folge zog der TVB vorentscheidend auf 17:12 und wenig später mit 20:13 davon. Im Gefühl des anstehenden Erfolgs zeigten sich erste Konzentrationsmängel, die sich erst während einer Auszeit beheben ließen. Brühl legte den Schalter noch einmal erfolgreich um und gewann am Ende verdient mit 24:20. Der erste Spielgewinn bei einer Deutschen Meisterschaft war unter Dach und Fach.

Das sah auch Trainerin Kerstin Siebenlist so: „heute hat unsere starke Abwehr das Spiel gewonnen. Wir haben nicht nur kämpferisch dagegen gehalten, sondern auch gut nach vorne gespielt. Deshalb geht unser Erfolg völlig in Ordnung.“

TV Brühl: A. Göbel; D. Göbel, Tomann (3), L. Patzschke, van de Kamp (2), Röllinghoff (4), Friedrich (5), Müller, A. Lederer, P. Lederer (7/4), Stoffel (3).

Am Pfingstsonntag hieß der Gegner Topfavorit Blomberg-Lippe. Die waren bereits durch überlegene Siege für das Halbfinale qualifiziert, traten dennoch mit der gleichen Mannschaft an, wie im Hinspiel vor 14 Tagen. Sie machten sofort deutlich, daß es nur einen Sieger geben wird. Die körperlich weit überlegenen Gäste spielten schnell und mit viel Druck auf die Brühler Abwehr. Sie kombinierten sich variantenreich durch die Abwehr des TVB, die an diesem Tag nicht zu beneiden war. Die Gästetreffer fielen aus allen Positionen, die Spielgestalterin Nele Franz war mit acht Toren die erfolgreichste Schützin. Auch mit der Blomberger Abwehr war nicht zu spaßen. Sehr beweglich, dazu aggressiv und nur schwer zu überwinden. Das mußten auch die Brühler Mädels erfahren. Nachdem die ersten Würfe aus dem Rückraum durch frühzeitiges Herausrücken geblockt wurden und Laura Friedrich am Kreis über die gesamte Spielzeit gedoppelt wurde, mußten sich die Brühlerinnen jeden Treffer hart erarbeiten. Bis zum 5:8 war der TVB noch auf Tuchfühlung, bevor die Gäste bis zur Pause auf 15:7 davon zogen.

In der zweiten Hälfte warfen die Gastgeberinnen noch einmal kräftemäßig alles was sie hatten in die berühmte Waagschale. Sie gaben selbst nach dem zehn Tore-Rückstand (12:22) nicht auf und verkürzten den Rückstand bis zum Schlußpfiff noch auf ein erträgliches 19:23. Zu gefährden war die HSG Blomberg-Lippe allerdings in keiner Phase. Sie waren einfach zu spielstark und gehören in dieser Form wohl zusammen mit Leipzig zu den Favoriten um den Deutschen Meistertitel. Für den TV Brühl war dagegen schon die Teilnahme an der Endrunde ein tolles Erlebnis. Neue Erfahrungen gesammelt, dazu noch ein Spiel gewonnen, die Erwartungen, soweit sie überhaupt bestanden hatten, wurden weit übertroffen.

TV Brühl: A. Göbel; D. Göbel,(2), Tomann (1), L. Patzschke (1), van de Kamp, Röllinghoff (4), Friedrich (3), Müller (1), A. Lederer, P. Lederer (5/2), Stoffel (2).                                                                                                                

ako

11.05.2016 - 17:12

Das Viertelfinalspiel um die Deutsche Meisterschaft unserer weiblichen B-Jugend am Samstag (15 Uhr) gegen den Berliner TSC findet wie geplant statt. Die Absage aus Berlin ist vom Tisch. Es bleibt also alles wie peplant. Es ist nicht zu fassen.                                                                                               ako

10.05.2016 - 17:55



Am kommenden Sonntag geht in Brühl das letzte Viertelfinalspiel um die Deutsche Meisterschaft der weiblichen B-Jugend über die Bühne. Die Mädels vom gastgebenden TVB haben sich im Konzert der favorisierten Teams aus Berlin und Blomberg bisher mehr als achtbar geschlagen. Vor der erwartet großen Kulisse werden sie im Rückspiel alles daran setzen, um zum Erfolg zu kommen. Den Auftakt sollte am Samstag die Partie gegen den Berliner TSC bilden, bevor es am Sonntag um 16 Uhr gegen den bereits feststehenden Halbfinalisten, die HSG Blomberg-Lippe, geht. Allerdings hat der Hauptstadtclub die Partie mangels einsatzfähiger Spielerinnen kurzfristig abgesagt. Die Chancen für die Brühlerinnen im Spiel gegen die HSG Blomberg-Lippe stehen dabei nicht schlecht, gerade bei der 20:26 Niederlage in Westfalen, zeigten sie eine beeindruckende Vorstellung und stellten unter Beweis, daß sie beim Aufeinandertreffen mit den führenden deutschen Clubs mitspielen können. Gelingt dem krassen Außenseiter ein Erfolg, wäre das Wort Sensation, mit dem es stets gilt, vorsichtig umzugehen, sicher keine Übertreibung. Dafür wird die Brühler Mannschaft auch die sprichwörtlich allerletzten Körner in die Waagschale werfen.                                                                                

ako    

09.05.2016 - 13:05

weibl. B-Jugend, DM Viertelfinale: HSG Blomberg-Lippe – TV Brühl 26:20 (13:11)                                                 

Trotz des 26:20 Erfolges gegen den TV Brühl hatte die gastgebende HSG Blomberg-Lippe wesentlich mehr Mühe, als erwartet. Das lag an dem couragiert und spielerisch starken Auftreten der Gäste, die gegenüber ihrem ersten Auftreten beim Berliner TSC in vielen Bereichen kaum wieder zu erkennen waren. Zudem war die verständlich übergroße Nervosität aus Viertelfinalpartie eins auf das Normalmaß zurückgeschraubt worden. Außerdem war alleine schon das Mitwirken von Rückraumspielerin Paula Lederer ein weiterer Garant für eine gute Vorstellung beim Favoriten.

Das Spiel selbst war geprägt von zwei gradlinig und schnell agierenden Teams, die schnörkellos und mit viel Druck auf die jeweilig gegnerische Abwehr den Abschluß suchten. Die Begegnung, von der HSG zur Vorstufe auf das Halbfinale tituliert, war eine Begegnung auf Augenhöhe. Nach der Abtastphase (2:2) , setzte sich Blomberg zunächst auf 7:3 ab, Brühl konterte jedoch im Stil einer kämpferisch und spielerisch auftrumpfenden Gästemannschaft und lag wenige Minuten später mit 8:7 in Front. Dieser Spielverlauf  hatte die HSG zur ersten Auszeit genötigt. Bis zur Pause ging das Kopf an Kopf Rennen ungehindert weiter. Beim Stand von 13:11 wurden die Seiten gewechselt.

Auch in der zweiten Halbzeit hielt Brühl eindrucksvoll dagegen (15:17). Erst Kleinigkeiten ließen das Pendel in die HSG-Richtung ausschlagen. Zuvor hatten die Gäste mehrmals die Chance zum Ausgleich, aber einige vergebene frei Würfe und wenige technische Fehler brachten den Favoriten in die Erfolgsspur zurück (20:15). Natürlich hatte Blomberg die zahlenmäßige Überzahl auf der Bank und auch im Rückraum mehr Variationsmöglichkeiten, als die Gäste, die sich nie geschlagen gaben und bis zur Schlußsirene um jeden Ball kämpften. Die 20:26 Niederlage, die vielleicht um zwei oder gar drei Tore zu hoch ausgefallen war, nötigte dem krassen Außenseiter großen Respekt ab.

Mit diesem Erfolg der Blombergerinnen, die am Sonntag den Berliner TSC hoch mit 33:16 schlugen, haben sie sich bereits vorzeitig für das Halbfinale qualifiziert. Dem TV Brühl bietet sich am nächsten Wochenende die Möglichkeit, sich vor großer Heimkulisse, in den Spielen am Samstag gegen Berlin und am Sonntag gegen Blomberg, noch einmal mit guten Leistungen aus der laufenden Saison gebührend zu verabschieden.

TV Brühl: A. Göbel; D. Göbel, Tomann (3), L. Patzschke (1), van de Kamp, Röllinghoff (1), Friedrich (5), Müller, A. Lederer, P. Lederer (8/3), Stoffel (2).                                                                                                                            

ako