Männer, 1. Kreisliga: TV Brühl – SG MTG/PSV Mannheim 26:16 (10:9)

Trotz aller halbherzigen Dementis wird in Brühl allenthalben über den Aufstieg spekuliert oder zumindest davon geträumt. Es ist zwar noch längst nicht soweit, aber gänzlich in die Schublade verbannen ist auch keine geeignete Lösung. Jedenfalls ist nach dem hoch verdienten 26:16 Erfolg gegen die Mannheimer und dem gleichzeitigen Punktverlust Plankstadts der drei Punkte Vorsprung Brühls zunächst in Stein gemeißelt. Aber ein Blick auf die kommenden Aufgaben reicht aus, um zu erkennen, daß das kein Wunschkonzert ist, denn es müssen noch einige dicke Brocken aus denm weg geräumt werden.

Weggeräumt wurden zunächst einmal die Mannheimer. Die galten bis vor wenigen Wochen selbst als ein möglicher Titelkandidat, verloren jedoch in den vergangenen Begegnungen entscheidenden Boden. So auch in Brühl, wo sie 30 Minuten lang gut spielend mithielten (9:10), bevor ihnen in der zweiten Halbzeit buchstäblich die Luft ausging. Da Brühls Abwehr wieder einmal einen sehr guten Eindruck hinterließ und jetzt kaum noch etwas zuließ, war die Partie nach einer Vietelstunde gelaufen (19:11). Die Gäste hatten nichts mehr in petto und ergaben sich in ihr Schicksal, während die Hausherren locker zu Ende spielten (26:16).

TV Brühl: Wild, Faulhaber; Diehl (3), Gaisbauer (2), O. Palme (3), Gaa (2), Kinkel-Daum, Schwab (6), J. Kraft (2), Noske (3/2), Dederichs (3), T. Schuhmacher (2), Brand.

ako