Badenliga Damen: HG Königshofen/Sachsenflur – TV Brühl 20:29 (13:14)

Im letzten Spiel des zu Ende gehenden Jahres entführten die Brühler Handballerinnen beide Punkte von der Tauber. Dabei zeigten sie beim 29:20 Erfolg über weite Strecken gute Ansätze und rehabilitierten sich gleichzeitig von der unsäglichen Partie in Viernheim vor Wochenfrist. Bei nun ausgeglichenem Punktekonto wird nach der weihnachtlichen Pause im neuen Jahr in gewohnter Ruhe weiter gearbeitet.

Die Gäste, in Bestbesetzung antretend, begannen die ersten Minuten konzentriert und der Erfolg blieb zunächst auch nicht aus (4:1). Obwohl spielstärker, ließ der Schlendrian den Vorsprung binnen weniger Minuten wieder zusammen schmelzen (6:6) und als die HG sogar mit 7:6 in Führung ging, wurden die ersten Gesichter beim Brühler Anhang bereits wieder länger. Das Spiel kippte aber nicht, denn eine Auszeit im rechten Moment brachte wiederetwas Ruhe in die eigenen Aktionen. Der Gästeangriff produzierte mit seinen schnellen Offensivkräften wieder wie gewünscht Tore. Zur Pause lag der TVB knapp mit 14:13 vorne, ein Ruhekissen war dies allerdings noch nicht.

Die zweite Hälfte sah die Gäste in der Abwehr aggressiver agierend und im Sturm gefährlicher, weil weniger Fehler gemacht wurden und das Kombinationsspiel mehr in den Vordergrund rückte. Das zahlte sich aus. Königshofen gelangen in Halbzeit zwei nur noch sieben Treffer, die zum Sieg natürlich nicht ausreichten. Brühl drückte dem Spiel seinen Stempel auf und die letzte Viertelstunde sah die Gäste deutlich vorne. Bestand zumindest auf dem Papier für die HG nach 45 Minuten noch Hoffnung (18:21), machten die Gäste jetzt vorzeitig den Sack zu. Der am Schluß klare 29:20 Erfolg war völlig verdient, der HG fehlten die Mittel, um die Gäste noch in Gefahr bringen zu können.

Trainerin Kerstin Siebenlist: „der Sieg war verdient, wenngleich  auch das Ergebnis etwas zu hoch ausgefallen ist. Die erste Hälfte war noch nicht das Gelbe vom Ei, mit der Leistung nach der Pause können wir ganz zufrieden sein.“

TV Brühl: S. Pristl, Zimmermann; Li. Bühn, Gross (3), Henn (1), F. Pristl, Renkert (10/5), Tomann (2), Handrick (1), Röschel (6), S. Schneider (2), Edelmann (4), Lederer.

ako