Mit Beginn des Sommers hat Trainerin Kerstin Siebenlist ihre Mädels zum Aufgalopp in die Sporthalle beordert. Für den Badenligist ist die abgesagte Vorsaison noch in bester Erinnerung, wobei natürlich die Freude des Wiederbeginns bei weitem überwiegt. Viel zu lange währte die Abstinenz, das heißt aber noch lange nicht, daß jetzt alle Unwägbarkeiten ausgeschlossen sind. Zwar sind die Hygienekonzepte spruchreif, einen Freibrief für den Neustart gibt es dennoch nicht. Corona läßt grüßen.

Für das Brühler Damenteam gilt die Devise, erst müssen konditionelle Vorgaben umgesetzt sein, dann geht es an den spielerischen Feinschliff. Den Beginn sieht Siebenlist im August. Personell ist der Kader praktisch identisch mit dem Letztjährigen. Lediglich Malin Handrick hat die Kurpfalz verlassen und kehrte in ihre württembergische Heimat zurück. Dafür mischt Anja Kemptner wieder mit. Ihre große Erfahrung wird mit Sicherheit gebraucht werden. Inwieweit sich der Kader noch vergrößert, steht derzeit noch nicht endgültig fest. Einige Namen sind im Gespräch, Erfolgsmeldungen noch nicht spruchreif.

Die Liga-Einteilung in zwei Gruppen stieß in Brühl übrigens auf wenig Gegenliebe. Siebenlist wäre eine einfache Runde mit allen Teams aus sportlichen Gründen lieber gewesen. Von Wettbewerbsnachteilen ist aber nicht die Rede: „wir nehmen, wie es kommt. Was am Ende dabei herauskommt, werden wir sehen. Da geht es uns nicht anders, als den meisten anderen Clubs.“

ako