Team Baden scheitert früh

Handball-Länderpokal weibliche Jugend: Team Baden scheitert früh                                                   

Die Trauben für die badische Auswahl des Jahrganges 2000 hingen in diesem Jahr zu hoch. Nach den vier Vorrundenspielen in Leonberg stand fest, daß es für die Mädels des Trainerduos Steffen Piffkowski und Melanie Köhler nicht für den Einzug in das Viertelfinale gereicht hat. Übrig bleiben lediglich die Partien der Platzierungsrunde um die Ränge neun bis zwölf am Samstag und Sonntag. Dabei begann es für die Mannschaft des Badischen Handball-Verbandes im Eröffnungsspiel gegen Rheinland-Pfalz zumindest vom Ergebnis her noch positiv, denn nach 50 Minuten hieß es 28:22 für das BHV-Team. Dieser Sieg hätte noch wesentlich höher ausfallen müssen, aber eine Vielzahl von Chancen blieb ungenutzt. Was der Erfolg wirklich wert sein sollte, zeigte sich im vorentscheidenden Spiel gegen die Auswahl Südbadens. Die hatte ihre erste Begegnung gegen das Saarland überdeutlich gewonnen und sannen auf Revanche für die letzte Niederlage vom Herbst 2016. Das Team Baden erlitt gegen den Süden eine Lehrstunde in Sachen Handball. Während bei denen fast alles wie einstudiert klappte, funktionierte bei den Badenerinnen wenig bis gar nichts. Die Mädels waren völlig von der Rolle und unterlagen chancenlos mit 20:37.

Danach hieß es Kräfte und Nerven bündeln für den nächsten Tag, denn verloren war bis dato noch nichts. Als Auftaktgegner kam die Saar wie gerufen. Die schwächste der Gruppe A wurde mit 30:12 förmlich deklassiert. Danach stand im Kampf um die Viertelfinaltickets mit der Auswahl Westfalens, gespickt mit Akteurinnen vor allem aus Blomberg und Dortmund, allerdings ein spielerisches Schwergewicht im Weg. Sie hatten ihre bisherigen Spiele quasi im Schongang nach Hause gebracht und es hätte schon einer überragenden Leistung Badens bedurft, hier etwas zu reißen. Aber das Team aus dem Westen war einfach zu stark und nicht zu bremsen. Nach 50 Minuten stand es schwarz auf weiß an der Anzeigentafel zu lesen, 34:20 für Westfalen. Baden war auch hier nicht zu beneiden und am Ende chancenlos. Nach der Vorrunde blieb Rang drei für das BHV-Team, einer zu wenig, um im Konzert der Besten mitzumischen. Im ersten Platzierungsspiel am Samstag heißt der Gegner sehr wahrscheinlich Brandenburg.

Team Baden: Wiethoff (Wiesloch), Wagner (Brühl), Müller (Rot); Miltner (Stutensee, 7/3), Röllinghoff (Brühl, 9), Hinzmann (Ketsch, 13/1), Friedrich (Brühl, 15), P. Lederer (Brühl, 15/5), Blaschke (Brühl, 6), Heneka (Heidelsheim), Schreyer (Ketsch, 6/2), Obländer (Ketsch, 5), Göbel (Brühl, 5), Fleischmann (Birkenau, 6), Fetzner (Stutensee, 2), Vay (Ketsch, 9/2).                                                                                                        

ako