Beim TV Brühl ist fast alles im grünen Bereich

Jahreshauptversammlung der Handballabteilung                                                                                                                     

Die hervorragende sportliche Ausbildung und Förderung der Handballjugend beim TV Brühl ist mittlerweile schon weit über die Grenzen der Hufeisengemeinde bekannt. Getreu diesem Grundsatz fährt die Abteilungsleitung ihren richtungsweisenden Kurs auch im neuen Jahr fort. Das war für die zahlreichen Mitglieder, die der Einladung zur Jahreshauptversammlung in das TV-Clubhaus gefolgt waren, zwar keine Neuigkeit, zeigt aber an den rundum positiven Reaktionen, daß hier alle weiter an einem Strang ziehen werden. Dies, so stellte Abteilungsleiterin Martina Lederer in ihren Ausführungen klar, sei auch notwendig, weil die Anforderungen immer umfangreicher und komplexer werden. Die nehmen die Mandatsträger aber gerne in Kauf, sehen sie doch ein stetiges Anwachsen nicht nur der sportlichen Erfolge. Die positive Gesamtentwicklung macht aber nicht vor dem Aktivenbereich halt, denn erstmals geht in dieser Saison eine 3. Damenmannschaft ins Rennen. Insgesamt schickt der TV Brühl sechs Aktiven- und neun Jugendteams an den Start, dazu kommen noch die Minis und die Superminis. Es sollen dazu viele die Möglichkeit haben, Handball zu spielen. Der TVB will zu den Vereinen in der Region gehören, der sowohl den Breitensport als auch den leistungsbezogenen Sport anbietet.  

Trotzdem oder gerade deshalb macht es all denen viel Spaß, die der großen Handballfamilie in Brühl angehören. Das schlägt sich wiederkehrend an den vielen Aktivitäten, die es außerhalb des Trainings- und Spielbetriebes zu bewerkstelligen gibt, nieder. Neben des jährlichen Handballcamps, das sich immer größer werdender Beliebtheit erfordert, der Skifreizeit der Handballjugend, deren vorhandene Plätze immer schnell ausgebucht sind, wird natürlich auch gefeiert. Das eigene Sommernachtsfest und die Teilnahme am Rohrhöfer Straßenfest sind Glanzlichter. Gemeinsame Aktionen der Jugend, im weiblichen Bereich der TV Brühl, bei den Jungs die SG Brühl/Ketsch, wie die Teilnahme an internationalen Turnieren, wie 2016 im niederländischen Arnheim runden das Gesamtpaket ab. Martina Lederer weiß natürlich, daß es ohne die vielen Helfer nicht geht. Daher geht der Dank an alle, die im Verein dafür tätig sind.

Was den Verantwortlichen wirklich Sorgenfalten auf die Stirnen treibt, sind die fehlenden, vereinseigenen, Schiedsrichter, derzeit sind es beim TV Brühl gar fünf. Das kostet nicht nur Geld, sondern auch Punkte. Punkte, die dem 1. Damenteam in der Badenliga als zusätzliche Bürde aufgelastet werden. Ein untragbarer Zustand, den es intern anzugehen gilt, um weiteres Unbill zu vermeiden.  

Mit Tobias Ziegler hat die Handballabteilung einen „neuen“ Webmaster auserkoren, für die Suche nach einem Herrenwart, als Nachfolger für Markus Kohler und einem Marketing-Leiter, an Stelle von Matthias Schneider, gibt sich Martinas Lederer zuversichtlich, die Lücken in Kürze schließen zu können.

Nach den ausführlichen, positiven Ausführungen der Fachwarte Damen, Herren- und Jugend, einschließlich der Jugendvertretung, deren Mandat übrigens im März ausläuft und nicht nur die auf die Jugendordnung und eine Jugendvertretung des Hauptvereins warten, wurden Zahlen verlesen. Die verdeutlichen, daß die Finanzen geordnet, der Haushalt 2016 ausgeglichen ist. Sorgen bereitet dabei Kassier Joachim Noske die Tatsache, daß Verbandsabgaben und –gebühren mittlerweile in fast astronomische Höhen geklettert sind, ein Ende dessen ist nicht absehbar.   

Nach der einstimmigen Entlastung der Abteilungsleitung und des Kassiers, dazu den Bericht der Kassenprüfer, wandte sich der 1. Vorsitzende des TV Brühl, Uwe Schmitt, mit kurzen Worten an das Auditorium. Neben seinem Dank an alle, die dem Handball in Brühl wohlgesonnen sind, ging er auf die unterschiedlichen Befindlichkeiten in der neuen Trainingshalle ein. Der Gemeinde Brühl sind die möglichen Schwachstellen, Hallenboden und Klima, bekannt und sie arbeitet mit Hochdruck an Lösungen. Für beide Problemfelder gibt es noch keine Erfahrungswerte. Verbunden mit ein wenig Geduld wird es den Fachleuten sicher gelingen, entsprechende Abhilfen zu schaffen.  

Danach schloß Martina Lederer die harmonische Versammlung und bat alle Teilnehmer zum gemütlichen Teil des Abends überzugehen.                                                                                                                                                              

ako